Tuesday, September 23, 2008

I'm so tired of this


schlafen wie du, mundoffen träumen,
wangen bemalt vom rosenstrauch
die äußere welt nur ferner hauch
zu kräften kommen in inneren räumen,
so schlafen wie du - ach könnte ich's auch.

Tuesday, July 08, 2008

We live so fast


Thursday, December 27, 2007

glück




Monday, December 17, 2007

fleisches glut



einzig die wärme macht uns leben,
geschmeidige haut von fleisch und blut,
unser puls keine zahl auf der uhr
...nur...

kalt wird es uns nicht mehr geben,
wenn erloschen die letzte laue glut,
sind unsere jahre eine zahl
...es war einmal...

Saturday, October 13, 2007

unwahr

es ist nicht wahr, dass ich vergehe,
dass ich welke und ergraue,
kaum mehr in voller blüte stehe,
aus müden altefrauenaugen schaue.

seht her, ich bin ein kind und schlank,
das spieglein an der schiefen wand
zeigt es genau, geschwind und rank
zur wahrheit unaufhaltsam hingerannt.

ich bettle um mein kleines leben
so lange schon und kämpfe, flehe,
sehe zu, schaue fort, stehe daneben,
es ist nicht wahr, dass ich vergehe.

Friday, October 12, 2007

fremde wie wir

gestern, freundin, suchte ich nach dir

...vor jahren gab es uns und wir...

stieß auf verstreute puzzleteile

...für eine jahrelange Weile...

setzte sie bruchstückhaft zusammen

...bis uns und wir verschwammen...

wie fremd du mir bist!

...wie fern ich dir bin...

Saturday, July 21, 2007

verzauberung


noch immer glaube ich an meinen jungen blick
ich möchte niemals dem kalender trauen
und will so gern aus kinderaugen schauen
verfalle manchem hohlen zaubertrick

doch niemals seh' ich das, was kinderaugen sehen
kein zauber bringt die unschuld je zurück,
die hat das leben angefressen stück um stück
sie wird in mir nie wieder auferstehen

noch immer glaube ich an deinen jungen blick
ich möchte nie in den kalender schauen
und immer deinen kinderaugen trauen
verzaubert ohne hohlen zaubertrick